Warum gibt es so gravierende Preisunterschiede?

Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum Sie unterschiedliche Preise für die abgegebenen Schrottqualitäten bekommen?

Ist Schrott nicht einfach nur Schrott?

 

Nein!

 

Schrott ist viel mehr als nur Schrott oder Abfall.

Es ist ein Sekundärrohstoff für die Stahl und Gießereiindustrie.

Hier sind wir auch schon beim Thema.

Grundsätzlich gilt:

Stahlwerksschrotte wie Stahlspäne, Mischschrotte, lackierte oder beschichtete Bleche etc. werden bei weitem nicht so gut bezahlt, wie die Gießereischrotte.

Teilweise müssen verschiedene Produktionsschritte durchlaufen werden, sodass die Materialien "Mundgerecht" für die Stahlwerke aufbereitet werden.

Produktionsschritte sind z.B. Scheren, Shreddern, Brennen, Pakettieren oder Brikettieren.

Hier kommt es auch nicht unbedingt auf die Inhaltsstoffe des Materials an, zumindest nicht im 0,% Bereich.

Elektrostahlwerke wie z.B. die Badischen Stahlwerke laufen mit 100% Schrott.

 

Ganz im Gegenteil zu den Gießereischrotten.

In einer Gießerei wird nie ein Anteil von 100% verwendet werden können.

Der Schrott dient lediglich als "Abdeckschrott" und wird nur zu max. 30% eingesetzt.

 

Die Liefervorschrift der Gießerei muss dringend eingehalten werden.

Unbeschichtete Stanz-, oder Blechabfälle finden hier meistens Ihren Weg.

Da der Schmelzvorgang in der Gießerei ein anderer ist, wie im Stahlwerk, muss unbedingt darauf geachtet werden, dass die Schrotte trocken, kurz oder in kompakter Form geliefert werden.

Analysen müssen unbedingt eingehalten werden, da sonst die Gefahr einer Ablehnung besteht.

Hier muss anschließend das Material umverfügt oder deklassiert werden, was für Sie als Kunden unnötige Kosten verursachen.

Deswegen ist es sehr wichtig, Ihre Eingangsqualitäten im Unternehmen zu prüfen und zu selektieren, welche Schrotte für die Verwendung in einer Gießerei geeignet sind.

 

Brauer Waste Consulting hilft Ihnen dabei!

Kommentar schreiben

Kommentare: 0